EVZ Conversations | NS-Zwangsarbeit in der Ruhr-Industrie ‒ der Umgang mit dem (un)sichtbaren Verbrechen
Die EVZ-Stiftung lädt alle Interessierten herzlich zur Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft ein.
Zwangsarbeit im Nationalsozialismus war allgegenwärtig. Sie war ein zentraler Bestandteil der deutschen Kriegswirtschaft.
In der deutschen Industrie arbeiteten Millionen von Menschen aus allen besetzten Ländern Europas unter größtenteils menschenunwürdigen Bedingungen.
Auch in dem Steinkohlebergwerk und heutigen UNESCO-Welterbe Zeche Zollverein in Essen mussten tausende Menschen – vor allem aus der Sowjetunion, aber auch aus anderen europäischen Ländern – Zwangsarbeit leisten. Vor diesem historischen Hintergrund diskutieren wir mit Vertreter*innen aus Industrie, Politik und Zivilgesellschaft über Zwangsarbeit als ein zentrales Verbrechen des Nationalsozialismus.
Auf dem Podium diskutieren Sylvia Löhrmann, Beauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur, Dr. Andrea Hohmeyer, Leiterin Heritage & History bei EVONIK Industries, Dr. Andreas Kahrs, Geschäftsführer von what matters und Ruth-Anne Damm, Mitgründerin und Co-Geschäftsführerin der Organisation ZWEITZEUGEN e.V.
EVZ Conversations! ist ein Gesprächsformat und eine Veranstaltungsreihe der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft – digital und vor Ort. Es bringt Menschen in Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft, aus den Netzwerken der Stiftung EVZ in Deutschland, Mittel- und Osteuropa und Israel zusammen – in öffentlichen Diskussionsveranstaltungen, Hintergrund- und Fachgesprächen oder in kreativen und künstlerischen Formaten.
Anmeldung bis zum 4. November unter diesem Link. Optional kann vorab an einer Kurzführung durch die Ausstellung HOLO-VOICES teilgenommen werden (bitte bei Anmeldung angeben).
05.11.2026, 18:30 Uhr
PACT Zollverein
Bullmannaue 20A
45327 Essen
Es besteht vorab die Möglichkeit zu Führungen durch HOLO-VOICES.
Anmeldung bis zum 4. November erbeten.